Friday the 13th: The Game | Test

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Friday the 13th: The Game ist ein wirklich gut gelungenes Spiel für zwischendurch.

Friday the 13th: The Game ist seit 26. Mai verfügbar. Das Spiel wurde von den Entwicklern IllFonic erschaffen und hatte zu Beginn mit sehr schlechten Kritiken zu kämpfen. Es war die Rede von extrem schwacher Performance bis hin zu Serverabstürzen und Laggs. Zum Glück konnten die Entwickler das Schlimmste abwenden, was sich wiederrum in den Bewertungen zeigte (Steam: Sehr positiv). Wir haben uns in die Rolle eines Überlebenden gestürzt und durften auch die Kontrolle über Jason Voorhees übernehmen, um mit unserer Waffe Angst und Schrecken zu verbreiten. Wie uns das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Bericht.

Im Vergleich zu Dead by Daylight entpuppt sich Jason nicht als Weichei und als leicht zu überwinden in hohen Levelbereichen.

 

Die Mechanik hinter dem Spiel ist sehr simpel gehalten, somit kommt man als neuer Spieler relativ schnell in das Geschehen rein. Der Spieler schlüpft entweder in einen der sechs Überleben oder aber in Jason selbst. Die Aufgabe der Überlebenden ist es, wer hätte es gedacht, von Crystal Lake möglichst in einem Stück zu flüchten. Hier bietet uns das Spiel einige Möglichkeiten, wir können ein Auto reparieren, das Boot wieder auf Vordermann bringen oder aber einfach die Polizei rufen. Gut, ehrlich gesagt so einfach ist es nicht, denn für jede Lösung des Spiels müssen gewisse Aufgaben erfüllt werden. Um diese zu absolvieren müssen wir Crystal Lake nach Materialien, wie zum Beispiel Benzin für das Auto durchstöbern.

Wie spielt man das Spiel?

Die Steuerung ist sehr klassisch gehalten und das Game bietet uns eine 3rd Person Ansicht. Die meisten Interaktionen machen wir mit kurzem E drücken oder die selbige Taste lange gedrückt halten. So kann man zum Beispiel mit einmal Drücken eine Schublade öffnen und durch langes Drücken den Gegenstand, wie zum Beispiel eine Landkarte, aus der Schublade aufsammeln. Diese Gadgets helfen uns im Überlebenskampf gegen Jason. Klassisch für ein Survival Game gibt es natürlich auch eine Taschenlampe und Medi-Kits, welche es aufzusammeln gilt.
Ob sich der Spieler für die Lone Wolf Variante entscheidet und versucht selbstständig zu überleben, oder ob man sich mit seinen Mitspielern zusammenschließt und hofft dass die anderen Spieler Jason auf Trapp halten, ist jedem selbst überlassen.

 

Darf ich Jason spielen? Nein? Oh, ok.

Ja wie spielt man denn nun den von aller Welt gefürchteten Charakter Jason Voorhees? Nun ob man überhaupt die Chance bekommt in seine Rolle zu schlüpfen ist „leider“ Glückssache. Man kann zwar in den Einstellungen angeben, dass man lieber Jason spielt als jemand anderen, aber meiner Meinung nach bringt diese Option wohl nicht sehr viel. Höchst wahrscheinlich wurde sie nur eingefügt, weil alle Spieler den Killer spielen wollen. Auf zirka 10 Spiele durfte ich einmal das gefürchtete Monster verkörpern. Jason ist bis auf das kleinste Detail wie in den Filmen dargestellt, so beginnt man in Jasons Unterschlupf und wird von seiner Mutter aufgefordert alle aufzuhalten. Nichts leicht als das – per Morph-Fähigkeit teleportieren wir uns an eine beliebige Position und suchen uns unser erstes Opfer aus. Man kann die Spieler mit seiner Waffe schlagen oder versuchen zu ergreifen und diesen per Finisher-Move, sollten diese sich nicht erfolgreich befreien, auf eine sehr sehr blutige Art und Weise den Gar ausmachen. Im Menü kann man die Finisher, welche man gerne hätte per Punkte die man durch das Spielen erhält freischalten. Während dem Spielverlauf schaltet Jason immer mehr Fähigkeiten frei um ihm die Jagd nach den Anderen zu vereinfachen. Bei jedem getöteten Mitspieler werden wir auch fleißig von unserer Mama gelobt. So macht das Blutvergießen Spaß!

Was sagt die Grafik und die Physik?

Der visuelle Part haut einen zwar nicht direkt vom Hocker, jedoch verleiht es dem Spiel genau die richtige Atmosphäre und lässt es wohl auch auf schwächeren PCs oder Laptops noch flüssig laufen. Die physikalischen Eigenschaften wie Türen einschlagen, Überlebende welche über Steinchen oder Äste stolpern ist zwar fraglich, aber passend für so ein Arcade Horror-Game! Was den Entwicklern jedoch wirklich gut gelungen ist, sind die Finisher-Moves von Jason. Darf man sagen, dass es witzig aussieht, wenn er einem Überlebenden die Augen aus dem Kopf drückt? Was leider etwas komisch aussieht sind die Gesichtsanimationen, wenn sich jemand der Charaktere erschreckt oder ein angstverzerrtes Gesicht zu machen versucht.

 

Auch wenn das Spiel anfangs seine Schwierigkeiten hatte, konnte es sich zu einem wirklich witzigen und unterhaltsamen Spiel entfalten. Im Vergleich zu Dead by Daylight entpuppt sich Jason nicht als Weichei und als leicht zu überwinden in hohen Levelbereichen, nein ganz im Gegenteil. Sollte man mit Jason umgehen können, wird er euch die Hölle heiß machen! Hier heißt es nun: Teamwork! Genau das macht das Spiel zu einem wirklich netten Zeitvertreib für zwischendurch. Die Langzeitmotivation ist eventuell nicht besonders gegeben, aber ein Geheimtipp für jede Lan-Party allemal!

PRO

  • Große Film getreue Karte
  • Vielseitige auswählbare Perks
  • Private Matches
  • Brutale Finisher
  • Viele Charaktere ohne DLC
  • Jede Runde spielt sich etwas anders

KONTRA

  • Schlechter Start durch Serverprobleme
  • Einige kleinere Bugs / Laggs
  • Langzeitmotivation fraglich
7.6

Spielenswert

Gameplay - 7.4
Grafik - 7
Sound - 8.1
Inhalt - 6.8
Atmosphäre - 8.8
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!

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